Rückverfolgbarkeit in der Nutztierhaltung – Tierbewegungen, Behandlungen und Chargenhistorie in einem System
Livestocker verknüpft Tierbewegungen, Behandlungen, Impfungen, Fütterungs- und Produktionsereignisse mit dem jeweiligen Tier, Bestand oder der Charge. So steht die vollständige Historie strukturiert zur Verfügung, wenn sie für interne Kontrollen, Audits oder betriebliche Auswertungen benötigt wird. Von der Einstallung bis zur Ausstallung: nachvollziehbare Produktionsdaten statt verteilter Papier-, Excel- und Insellösungen.
Wie lange brauchen Sie heute, um die vollständige Historie einer Charge zusammenzustellen?
Wenn Bewegungsdaten, Behandlungen, Impfungen und Fütterungsinformationen in unterschiedlichen Systemen dokumentiert werden, wird aus einer einfachen Rückfrage schnell eine aufwendige Recherche.
Informationen müssen manuell zusammengesucht werden
Behandlungsnachweise liegen in einem Dokument, Tierbewegungen in einem anderen System und Impfprotokolle in einer separaten Tabelle. Für eine vollständige Chargenhistorie müssen die Informationen anschließend manuell zusammengeführt werden.
Unterschiedliche Systeme bilden keine gemeinsame Historie
Einzelne Datensätze können vollständig sein, ohne dass der Zusammenhang zwischen Tier, Bestand, Charge, Behandlung und Bewegung eindeutig sichtbar ist. Dadurch fehlt eine durchgängige Ereignishistorie.
Kontrollen erzeugen unnötigen Zeitdruck
Wenn Dokumentationen erst unmittelbar vor einer Kontrolle oder Prüfung zusammengestellt werden, steigt der administrative Aufwand. Fehlende Angaben zu Behandlungen oder Wartezeiten müssen nachträglich recherchiert werden.
Jede relevante Bewegung und Behandlung mit dem Produktionsdatensatz verbinden
Die Rückverfolgbarkeit ist in Livestocker Teil des Produktionsprozesses. Ereignisse werden dort dokumentiert, wo sie entstehen, und dauerhaft mit Tier, Gruppe, Bestand oder Charge verknüpft.
| Feature | What it means |
|---|---|
| Einzeltierhistorie | Individuell geführte Tiere können über eindeutige Kennzeichnungen wie Ohrmarke, Tätowierung oder QR-Code identifiziert werden. Bewegungen, Behandlungen, Wiegungen und weitere Ereignisse bleiben mit dem Tierdatensatz verknüpft. |
| Chargen- & Bestandshistorie | Für Bestände, Herden oder Mastdurchgänge wird eine chronologische Ereignishistorie aufgebaut – von Einstallung und Stallzuordnung über Fütterung, Behandlungen und Impfungen bis zur Ausstallung. |
| Tierbewegungen | Umstallungen und Bewegungen zwischen Ställen, Betrieben oder Standorten mit Datum, Menge, Grund und verantwortlichem Benutzer dokumentieren. |
| Behandlungs- & Arzneimitteldokumentation | Tierarzneimittel, Dosis, Art der Anwendung, Behandlungsdatum und relevante Wartezeit je Tier oder Gruppe dokumentieren. |
| Wartezeiten | Das Ende der hinterlegten Wartezeit wird direkt mit dem jeweiligen Behandlungsvorgang verbunden, sodass betroffene Tiere oder Chargen gezielt identifiziert werden können. |
| Impfprotokolle | Impfstoff, Chargennummer, Datum und betroffener Bestand bzw. betroffenes Tier strukturiert dokumentieren und dauerhaft in der Produktionshistorie speichern. |
| Export & Dokumentation | Ereignis- und Chargenhistorien strukturiert exportieren, damit benötigte Informationen für interne Kontrollen oder externe Prüfungen schnell zusammengestellt werden können. |
| Benutzer- & Ereignisprotokoll | Nachvollziehen, wann ein relevantes Ereignis erfasst wurde und welchem Benutzer die Eingabe zugeordnet ist. |
Dokumentation & betriebliche Nachvollziehbarkeit
Livestocker unterstützt Betriebe dabei, relevante Produktions-, Bewegungs-, Behandlungs- und Impfdaten strukturiert zu erfassen und miteinander zu verknüpfen. So stehen benötigte Informationen für interne Kontrollen, Zertifizierungen und behördliche Prüfungen schneller zur Verfügung.
Rückverfolgbarkeit über alle Produktionsbereiche
Rückverfolgbarkeit ist in Livestocker keine separate Datenbank. Produktionsereignisse aus den einzelnen Modulen bilden gemeinsam die nachvollziehbare Historie des Tieres, Bestands oder der Charge.
Frequently asked questions
Wie schnell kann eine Chargenhistorie aufgerufen werden?
Da relevante Produktionsereignisse direkt mit dem jeweiligen Tier, Bestand oder der Charge gespeichert werden, muss die Historie nicht erst aus mehreren Dateien zusammengestellt werden. Nach Auswahl der entsprechenden Einheit steht die chronologische Ereignishistorie direkt zur Verfügung und kann bei Bedarf exportiert werden.
Können Behandlungen auf Einzeltier- und Gruppenebene dokumentiert werden?
Ja. Abhängig vom Produktionsbereich können Behandlungen einem einzelnen Tier oder einer definierten Gruppe bzw. Charge zugeordnet werden. Erfasst werden können unter anderem Tierarzneimittel, Dosis, Anwendung, Datum und die zugehörige Wartezeit.
Werden Wartezeiten automatisch berücksichtigt?
Wartezeiten können mit dem jeweiligen Behandlungsvorgang dokumentiert und deren Enddatum im Produktionsdatensatz hinterlegt werden. Dadurch lässt sich erkennen, welche Tiere oder Chargen innerhalb einer dokumentierten Wartezeit liegen.
Können Tierbewegungen zwischen mehreren Standorten verfolgt werden?
Ja. Bewegungen zwischen Ställen, Betrieben und Standorten können mit Datum, Menge, Grund und verantwortlichem Benutzer dokumentiert werden. Dadurch bleibt die Herkunft und weitere Bewegung eines Tieres oder Bestands nachvollziehbar.
Rückverfolgbarkeit live kennenlernen
In einer 45-minütigen Demo zeigen wir Ihnen, wie Livestocker Tierbewegungen, Behandlungen, Impfungen und Chargenhistorien strukturiert miteinander verbindet und für Auswertungen und Kontrollen verfügbar macht.